Eine Kooperation mit Zukunft
Am 15. April 2001 wurde das Freisinger Grundschulseminar für Lehramtsanwärter unter der Leitung von Frau Dr. Andrea Greller zu einem gemeinsamen Ausbildungstag mit dem Kurs 1A von Frau Ursula Ehgartner des Staatsinstituts für die Ausbildung von Förderlehrern eingeladen.
Vorab führten die Grundschullehrerinnen in ihren ersten und dritten Klassen die „Hamburger Schreibprobe“ (HSP) durch, um letztendlich die Rechtschreibleistung der Schüler zu diagnostizieren.
Aufgabe war nun zunächst, die Auswertung Schülerleistungen in Kooperation mit den angehenden Förderlehrern vorzunehmen. Anhand dieser Ergebnisse wurden anschließend für ausgewählte Schüler individuelle und prozessorientierte Förderpläne erstellt. Die mit Fachliteratur gut ausgestattete Bibliothek im Haus konnte hierfür bestens genutzt werden.
Neben der „Arbeit“ durfte auch ein geselliger Teil mit Erfahrungsaustausch unter den Junglehrern nicht zu kurz kommen. Dazu trug wesentlich die köstliche und reichhaltige Bewirtung der Gastgeber bei.
Insgesamt stellte dieser gemeinsame Vormittag eine große Bereicherung für alle Beteiligten dar und hat mit Sicherheit eine erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Grundschul- und Förderlehrern initiiert.
Das Freisinger Grundschulseminar 25.3 bedankt sich sehr herzlich für die Einladung und hofft auch in Zukunft auf einen fruchtbaren Austausch.
Aussagen der künftigen Förderlehrer aus Kurs 1A
Es war total interessant mit dem Grundschulseminar zusammenzuarbeiten, da ich gemerkt habe, dass wir Förderlehrer eher praktisch denken und konkrete Umsetzungsideen haben. Die Lehramtsanwärterinnen eher theoretisch denken und größeres wissenschaftliches Fachwissen besitzen. Das war eine perfekte Ergänzung!
Das Treffen mit den Lehramtsanwärterinnen und uns verlief sehr erfolgreich. Bei den Gesprächen in Kleingruppen konnten wir Hinweise einbringen und somit unser theoretisches Wissen in konkretem Praxisbezug anwenden.
Den Vormittag mit den Grundschullehramtsanwärterinnen empfanden wir für beide Seiten sehr gewinnbringend. Interessant war vor allem der Austausch der verschiedenen Perspektiven und Herangehensweisen. Die Lehramtsanwärterinnen konnten sich umfassend über den Beruf des Förderlehrers informieren und wir wurden für Schwierigkeiten, die in Regelklassen auftreten können, sensibilisiert. Die gemeinsame praktische Arbeit lieferte einen ersten Eindruck, wie die Kooperation zwischen den Klassenlehrern und Förderlehrern ablaufen kann. Wir freuen uns schon jetzt auf eine künftige, effektive Zusammenarbeit.