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So leben die Schausteller

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Während dieser Monate besuchte sie die Stammschule in Niederbayern, an der sie auch ihren Quali mit einem Schnitt von 1,7erfolgreich absolviert hat. In ihrer Schulzeit besuchte Angelique alle zwei bis drei Wochen eine andere Schule. Freundschaften kamen dabei nur schwer zu Stande. Dennoch macht sie deutlich, dass Freundschaften zwischen den Schaustellern sehr wohl bestehen. Ihre Arbeiten und Noten wurden mithilfe eines Reisetagebuches dokumentiert, welches von den verschiedenen besuchten Stammschulen stets an die Stammschule weitergegeben wurde. Der Unterricht fand sowohl an den örtlichen Schulen, als auch im Wohnwagen durch eine speziell ausgebildete Förderlehrerin statt. Rückblickend beschreibt sie ihre Schulzeit insgesamt als aufregend und abwechslungsreich. Obwohl ihre Eltern für sie den Besuch der 10. Klasse vorgesehen hatten, entschied sie sich bewusst gegen eine Ausbildung und für das Schaustellerleben.

Mit dieser Wahl ist sie bis heute noch glücklich. Ein anderes Leben wäre für Angelique unvorstellbar.

 Beil, Braun, Dauber, Unglert 

 

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