Mit einem lachenden und einem weinenden Auge….

verabschiedeten sich 44 junge Frauen und Männer vergangene Woche vom Staatsinstitut für die Ausbildung von Förderlehrern in Freising. Nach drei Jahren theoretischer und praktischer Ausbildung in Pädagogik, Psychologie und den Unterrichtsfächern Deutsch, Mathematik und Deutsch als Zweitsprache haben die Absolventen drei schriftliche und vier mündliche Prüfungen gemeistert. Stolz nahmen die Mitglieder des 10. Prüfungsjahrganges ihr Abschlusszeugnis von Institutsleiter Josef Steinberger und der Rektorin, Frau Eva Ertl, vom Kultusministerium in Empfang. Die vier Jahrgangsbesten, die das Institut mit einem Schnitt von 1,0 bzw. 1,2 verlassen, wurden besonders geehrt.

Dass der Arbeit der Förderlehrer Wertschätzung entgegengebracht wird, zeigte sich in diesem Jahr auch durch die zahlreich erschienen Ehrengäste. Herr Oberbürgermeister Eschenbacher, Herr Landrat Hauner und der ehemalige Institutsleiter Herr Buckenleib waren der Einladung gefolgt, um der Verabschiedung vom K 3 beizuwohnen.

Institutsleiter Steinberger bedankte sich nicht nur bei den Ehrengästen, sondern ganz besonders auch beim Rektor der Grundschule St. Lantbert, Herrn Peter Neurohr, der seine Schule für das Förderlehrer-Institut öffnete.  Zum ersten Mal konnte die Feier in der hellen und großen Turnhalle der Schule stattfinden. Umrahmt wurde der Festakt von unterhaltsamen Beiträgen der Theater- und Musikgruppen des Instituts und den bayerischen G‘stanzln des ehemaligen Auszubildenden und Vollblutmusikers Georg Neumeier.

Kompetent und voller Elan treten die angehenden Förderlehrer nun ab September die zweite Ausbildungsphase an den Grund- und Mittelschulen im Süden Bayerns an.